Deutsche Staatsanleihen – Haushalt

deutsche Staatsanleihen

deutsche Staatsanleihen

Der Staat Deutschland braucht Kapital, um ihren Haushalt oder andere Projekte finanzieren zu können und deshalb gibt es deutsche Staatsanleihen.

Deutschland bedient genauso wie Firmen des Kapitalmarktes und leiht sich im Prinzip über die Ausgabe von Staatsanleihen. Der Käufer dieser Anleihen wird durch den Kauf genauso Gläubiger wie bei Unternehmensanleihen, der Staat ist der Schuldner, der die Verzinsung und die Rückzahlung garantiert.

Die Forderung der Gläubiger gegenüber dem Schuldner ist in einer Urkunde, der Anleihe, verbrieft. Es ist dabei zu beachten, dass es neben deutschen Staatsanleihen auch noch Anleihen von ausländischen Staaten gibt in Euro oder auch anderen Währungen, die zu unterscheiden sind.

Sondervermögen vom Bund

Als öffentliche Hand in Deutschland gilt der Bund und seine Sondervermögen für deutsche Staatsanleihen. Darunter zählen das Bundeseisenbahnvermögen und die Lastenausgleichsfonds. Auch Bundesländer und Gemeinden gelten als eine öffentliche Hand. Um die Kredite seines Haushalts finanzieren zu können, bedient sich der Bund zurzeit einer Reihe von sechs Wertpapierarten: Bundesanleihen, Bundesschutzanweisungen, Bundesobligationen, Finanzierungsgeschäfte des Bundes, Bundesschutzbriefe und unverzinsliche Schatzanweisungen.

Mit der Ausnahme einer variabelverzinslichen Anleihe, der Fundierungsverschreibung, der Bundeschutzbriefe Typ B und der Diskontpapiere. Die Diskontpapiere sind die Bundeswertpapiere mit einer festen Verzinsung und einer jährlichen Zinszahlung versehen.

Diese Bundeswertpapiere, die Anleihen der Sonderungvermögen und die festverzinslichen Papiere von Bundesländern und Gemeinden sind den meisten Fällen ohne Emissionsprospekt an jeder deutschen Börse zum amtlichen Handel zugelassen. Seit Anfang der 3. Stufe der Europäischen Währungsunion notieren die Bundesanleihen, Bundesschatzanweisung, Bundesobligationen und die unverzinslichen Schatzanweisungen in Euro.

Ausgaben der Anleihen

Wie deutsche Staatsanleihen nutzen auch ausländliche Staaten die Ausgabe von Anleihen, um ihren Haushalt finanzieren zu können. Der Wert der Staatsanleihen wird durch die Bonität des jeweiligen Landes beeinflusst. Die Kreditwürdigkeit der Staaten überwachen die Rating-Agenturen, wie Standart and Poors oder Moodys.

Die Staaten geben ihre Anleihen alles andere als nur in heimischer Währung wie den Euro, sondern auch in Fremdwähungen wie den US-Dollar, den Schweizer Franken oder dem britischen Pfund heraus. Wenn der Anleger deutsche Staatsanleihen kauft auch in fremder Währung muss er zusätzlich zur Rendite und dem Ausfallrisiko auch noch die Wähungsrisiken beachten.

Die Vorteile von deutschen Staatsanleihen liegt in der guten Bonität. Auch handelt es dabei um eine im Grunde sichere Anlageform, weil ein Währungsrisiko ausgeschlossen ist. Dennoch besteht der Nachteil eines Zinsänderungsrisikos bei einem Verkauf von deutschen und auch europäischen Staatsanleihen vor der Fälligkeit.

Unser Tipp: Die deutschen Staatsanleihen sind bei den Leuten und auch bei anderen Unternehmen im Ausland sehr beliebt, weil Deutschland eine sehr gute Bonität verfügt. Deshalb werden auch immer mehr Staatsleihen aus Deutschland gekauft.

Fazit: Deutsche Staatsanleihen werden dadurch herausgeben, weil der Staat Deutschland neues Kapital benötigt, um seinen Haushalt und wichtige Projekte finanzieren zu können. Die Anleihen werden in Euro herausgeben, aber auch in Fremdwährungen, wie der US-Dollar.  Eine Staatsanleihe ist eine Schuldverschreibung, die man erwerben kann und bekommt dafür nach einer bestimmten Laufzeit eine Verzinsung und die Schuld wieder zurück. Die Bonität von den Staaten werden von Rating-Agenturen wie Moodys überwacht und bewertet.

Was hältst Du selber von Anleihen? Welche Anleiheformen hast Du schon selbst einmal erworben?

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