Volkskrankheit Depressionen

Depressionen

Depressionen

Depressionen sind inzwischen von der Gesellschaft als Krankheit anerkannt worden. Das Wort Depression leitet sich vom lateinischen Wort deprimere ab und bedeutet soviel wie niederdrücken. Diese Krankheit wird als psychische Störung bezeichnet und als Hauptsymptom ist eine psychische Niedergeschlagenheit da. Depressionen werden in der Kategorie der affektiven Störung gegliedert. Die am häufigsten auftauchende Form der Depression ist die depressive Episode und eine wiederkehrende depressive Störung.

Um die Depressionen behandeln zu können, müssen vorher die Ursachen der Störung vorliegen. Ursachen sind Stimmungsveränderung, die Fähigkeit weder Freude oder Trauer zu empfinden. Bei stärkeren Erkrankung tritt das Gefühl der Gefühlslosigkeit auf. Eine schwere Depression ist durch das Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens gekennzeichnet. Besonders bei einer starken Depression ist die Suizidgefahr sehr hoch. Es wird davon ausgegangen, dass 50 % der Selbstmorde durch Depressionen verursacht wurden. In Deutschland haben ca. 7000 Menschen im Jahr 2010 mit Depression Selbstmord begangen.

Ein anderes häufig vorkommende Symptom ist die Antriebslosigkeit und Antriebshemmungen. Bei diesem Symptom spielt die innere Unruhe eine große Rolle. Das führt oft zu Schlafmangel, die Menschen wachen früher als gewohnt auf. Den Menschen geht es meistens am Vormittag schlecht. Aber auch kann es zu einem Abendtief kommen, wo man keine Kraft mehr hat, aber auch nicht einschlafen kann.

Hinzukommen noch weitere Symptome, wie zum Beispiel Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und verminderte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit. Des Weiteren kommen hinzu Reizbarkeit, Ängstlichkeit, eine große Geräuschempfindlichkeit und auch der Verlust der Libido ist eine Ursache der Depressionen.

Eine richtig starke Depression führt auch zu weniger Körperhygiene, Einkaufen ist kaum möglich genau wie andere einfache Hausarbeiten.

Depressionen können mit Medikamenten durch Antidepressiva geheilt werden. Aber auch eine Psychotherapie wird oft empfohlen, dies kann je stärke Erkrankung mit oder ohne Medikamenten erfolgen. Eine Therapieform ist oft die Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologische Therapie. Diese Therapien werden in der Regel von geschulten Psychologen und Psychiatern angeboten.

Es gibt dann noch zeitliche Depressionen, die in bestimmten Jahreszeiten auftreten. Das sind die Herbst- und Winterdepressionen. Diese Depressionsformen werden meist durch zu wenig Sonnenlicht in diesen Jahreszeiten ausgelöst und verschwinden wieder sobald, die Jahreszeit sich wieder ändert. In diesem Fällen müssen nicht zwangsläufig Medikamente eingenommen werden oder eine Therapie gemacht werden. Oft reicht es die fehlenden Sonnenstunden durch künstliches Sonnenlicht zu ersetzen. Dabei empfehlt es sich eine Tageslichtlampe zu kaufen. Die Strahlung dieser Lampen sind meist genauso hoch, wie die der Sonne.

Unser Tipp: Eine depressive Störung sollte bei Zeiten erkannt und behandelt werden, damit es nicht noch zu einer anderen Erkrankungen kommt. Viele Betroffene sind auch suizidgefährdet, was eine zeitnahe Feststellung der Erkrankung noch notwendiger macht. Der Hausarzt kann ein guter Ansprechpartner sein und einen zu einem seiner kompetenten Kollegen überweisen.

Fazit: Depressionen sind eine psychische Erkrankung, die je nach Schwere unbedingt von einem Spezialisten (Psychologe, Psychaiter, Therapeut) behandelt werden sollten. Depressionen zeigen sich oft im Verhalten. Betroffene sind schnell gereizt und oft schlecht drauf. Sie neigen sehr zur Niedergeschlagenheit und sind häufig mutlos. Sie haben keinen Spaß mehr am Leben und an ihrem Dasein. Eine Depression kann gut mit einer Verhaltenstherapie behandelt werden. Die Ärzte verschreiben meistens auch Medikamente, wie Beruhiungsmittel und Anti Depressiva. Wie oft hattest Du schon eine Depression? Was sind die Gründe für die Depressionen gewesen?

In den nächsten Teil geht es um die verschiedenen Formen einer Depressionen und werden genau erklärt.

Lese gerne auch den Artikel Depressionen Teil 2 hierzu durch. Klick