Change Management – Phasen

Change Management

Change Management

In diesem letzte und dritten Artikel geht es um den Veränderungsprozess von John Kotter und wird ausführlich erklärt und erläutert im Change Management. Die Phasen des Prozesses der Veränderung vom Change Management nach John Kotter:

  • Gefühl der Dringlichkeit vermitteln
  • Führungskoalition aufbauen
  • Vision und Strategie entwickeln
  • Vision kommunizieren
  • Hindernisse aus dem Weg schaffen
  • Kurzfristige Erfolge sichtbar werden lassen
  • Veränderung weiter anstreben und antreiben, und alles andere als nachlassen
  • Veränderungen in der (Firmen-) Kultur verankern

Dieser Veränderungsprozess wurde damals häufiger als heute von sogenannten Change Agents in der Führung der Veränderung. Die Umsetzungsverantwortlichen werden in (für das Change Management) notwendigen Bereichen, wie zum Beispiel das Projektmanagement, Konfliktmanagement, Coaching oder auch die Kommunikationsmethoden gelehrt und waren nur für Veränderungsvorhaben zuständig. Die Veränderungen wurden in der Weiterentwicklung dann durch die Veränderungsteams (change teams) unterstützt.

Die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Change Agents gehören auch heute noch zu den Fähigkeiten, die von den Führungskräften gewollt werden. Jedoch werden in der Umsetzung immer wieder externe Berater hinzugefügt, weil diese über mehr Abstand zu den Befindlichkeiten einzelner Teilnehmer gehören und Vorgesetzte dadurch aus der „Schusslinie“ gebracht werden können.

In Firmen und Betrieben, die das Kaizen-Prinzips nutzen, dass das Change Management von Veränderungen immer wieder in den täglichen Aufgabenbereich von Führungskräften und Mitarbeitern im Business-Alltag eindringen und Change Agents oder die Teams weniger eingesetzt werden. Das hat auch mit der Prozessorganisation aus den 1990-er Jahren zu tun. Diese Prozessorganisation erlaubt es, dass immer wieder begrenzte Anpassungen durchgeführt werden, die häufig an die Stelle großer Umstrukturierungen treten.

Deshalb sind die von Lewin genannten Phasen von Veränderungsprozessen kaum noch abtrennbar, gerade weil der Zustand des Einfrierens der Organisation und der damit verbundenen Stabilisierung von neu erlernt werden müssen und Routinen häufig nicht mehr erreichbar sind.

Aber auch durch den Fall vom strategischem Wandel (z. B. strategischer Geschäftsfelder) zeigt sich immer wieder, das die zeitlichen Vorgaben für Veränderungsprozessen immer kleiner und Ruhepausen zwischen den Veränderungsprozessen immer kürzer werden.

Gewohnheitstiere

Wir Menschen haben das Problem, dass wir ein Gewohnheitstier sind und wir in den meisten Veränderungen sehr skeptisch gegenüber stehen beim Change Management. Für uns sind Veränderungen oft mit Ängsten, Zweifel und Unsicherheiten über die Zukunft verbunden. Wir nehmen Veränderungen in der Regel als Risiko oder auch als Gefahr wahr. Aber wir können die Sicherheit im Projektmanagement erhalten.

Fazit: Die Veränderungsprozesse von Erwin und auch von Kotter werden immer seltener angewandt. Da viele Unternehmen immer mehr auf Berater aus dem externen Bereich bestehen. Dadurch kann es passieren, dass der Veränderungsprozess immer wieder zurück springt an den Anfang, weil aus neues kaum noch etwas Altes gemacht werden will. Aber genau das ist wichtig, weil sonst mehr Zeit verloren geht bei der Problemlösung und der Entwicklung von Strategien zur Problemlösung.

Warum glaubst Du wenden immer weniger Unternehmen die Phasen von Erwin oder Kotter an? Hat das Change Management in Deinen Augen noch einen richtigen Sinn für die Firmen und Betrieben?

Lese Dir gerne auch den Artikel Zeitmanagement zu diesem Thema durch.