Change Management – Bewegungsphase

Change Management

Change Management

In diesem zweiten Artikel geht es weiter um das Change Management.

Es wird dritte Veränderungsphase nach Kurt Lewin und die weitergehende Prozess der Veränderungsmaßnahmen beschrieben.

Bewegungsphase (refreezing = neu einfrieren oder wiedergefrieren) bei Change Management. Der Sinn und das Ziel der dritten Phase nach Kurt Lewins Veränderungsprozesses ist das Wieder-einfrieren. Dabei geht es um das Einbauen (Implementierung) der gefundenen Lösungen der Probleme oder des Problems und ist damit erst einmal das Ende des Veränderungsprozesses.

Nach den Szenenschema von Lewin bedarf es der ausgeführten Veränderungen der Stabilisierung. Es müssen dauerhafte Einführung (Integration) in das ganze System wieder eingefroren werden. Der neue Balance-Zustand soll somit von der Macht der Gewohnheit beschützt und stabilisiert werden. Um Umkehrschluss heißt das: „Aus neues wird altes gemacht im guten Sinne des Bekannten, funktionierenden und vertrauten.

Die Veränderungsprozesse nach Kurt Lewin (Auftauphase, Bewegungsphase und Einfrierphase können um die drei Lern- und Reflexionsstufen ergänzt werden im Change Management: Handeln, Beobachten und Reflektieren.

Handeln: Um Handeln zu können ist ein genaues Ziel notwendig. Zum Beispiel ein Projekt durchführen oder auch ein veränderte Geschäftsprozess zu erläutern oder eine Fusion eines Unternehmens zu erreichen. Es werden in der Regel Teilziele formuliert oder auch Aufgaben formuliert und richten sich dann an das genaue Handeln.

Beobachten: Die Verbesserung und Optimierung des Handels ist ein Ziel des Beobachtens. Damit das Handeln optimiert werden kann, muss dieses Handeln beobachtet werden. Deshalb werden Verschiedenheiten und Unterschiede zwischen dem Soll- und dem Ist-Zustand ganz deutlich gemacht. Dadurch lassen sich alles andere als nur die nächsten Handlungspunkte ableiten, sondern viel mehr die Veränderungen, der (vielleicht vorher anders) geplanten Tätigkeiten ableiten.

Reflektieren: Selber soll die Beobachtung überprüft werden. Sofern ein Mensch seine eigenen Beobachtungen mit den Beobachtungen der anderen Person abgleicht, kann die erste Person feststellen, welch Beobachtungen übereinstimmen oder welche sich auch unterscheiden.

Die große Gefahr besteht aber darin, dass eine Übereinstimmung als richtig fehlerhaft zu deuten. Die Möglichkeit ist dann besonders dastehend, wenn die Person (bewusst oder außer-bewusst) nach Bestätigung und Anerkennung sucht. Des Weiteren zeit eine Übereinstimmung von zwei Beobachtungen noch nicht auf, ob das beobachtetet Handeln auch wirklich sinnvoll war. Die Übereinstimmung muss deshalb im Sinne der Zielerreichung auch noch einmal genau überprüft werden.

Sobald an eine Annäherung an gesetzte Ziele geschehen ist, gibt es eine Abweichung dadurch, oder hat sich keine bestimmte Auswirkung ergeben, dass in Sicht auf die Prüfung der Beobachtung eine Einigkeit behauptet. In den nächsten dritten Artikel über das Change Management geht es um den Veränderungsprozess nach John Kotter.

Unser Tipp: In dem nachfolgenden Video auf Youtube erhältst Du noch einmal eine kurze Einleitung, um das Change Management noch besser verstehen zu können:

Fazit: Die dritte und letzte Phase von Kurt Ewins Veränderungsprozess beschäftigt sich mit der Wiedereinfrierung von Veränderung. Im Prinzip geht es darum, neues zu finden und dass zu alten umzuwandeln. Es gibt noch drei Erweiterungen zu Ewins Veränderungsprozess. Diese beschäftigen sich mit dem Handeln, dem Beobachten und dem Reflektieren der Veränderung oder der Veränderungen.

Wie kannst Du das Change Management für Dich selber anwenden? Welche Veränderungen willst Du selber durchführen, um Deine Lage noch zu verbessern und zu optimieren?

In dem nächsten und letzten Artikel geht es um die Veränderungsprozesse nach John Kotter.

Lese Dir gerne auch den Artikel Change Management Teil 3 zu diesem Thema durch.