Das Change Management

Change Management

Change Management

Das Change Management kommt aus dem englischen und bedeutet auf Deutsch übersetzt Veränderungs-Management. Alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten lassen sich zusammenfassen.

Die eine umgreifende, Bereichs-überfassende und inhaltlich weiterführende Veränderung zur Umsetzung neuer Strukturen, Strategien, Prozesse und Systeme sowie Verhaltensweisen in einer Organisation herbeiführen sollen. Mit dem Ziel von Änderungen an Produkten beschäftigt sich das sogenannte Änderungswesen.

Herkunft des Change Managements

Die Herkunft des Change Managements geht auf die USA in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts (ca. 1934) zurück. Die sich aus der Organisationsentwicklung herausgebildet hat. Damals haben die Wissenschaftler Roethilsberger und Mayo im Zusammenhang von Forschungen zur Leistungsverbesserung und Leistungssteigerung, Experimente in den Werken der Western Electric durchgeführt. Sie fanden heraus, dass die zu erkennende Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sich viel stärker von der Konzentration für die Mitarbeiter einwirkten, als durch die Änderungen der Arbeitsbedingungen.

Der Preußer Kurt Lewin hat in den 1940-er Jahren fortführende Untersuchungen ausgeführt. Die Pioniertheroie von Lewin (1947 und 1958) befasst sich im Zusammenhang mit der Organisationstheroie auch mit den Phasen von Veränderungen.

Zwar ist Lewin in seinen Phasen auf den Kontext nicht auf die einzelnen Punkte des Managements in der Zeit der Veränderung eingegangen, aber der Amerikaner John Kotter hat die acht Phasen eines Change Managements herausgearbeitet. Nach der Vorstellung von Kotter sind diese Phasen der erfolgs-kritische Faktor eines Change Managements und sollten und müssen von jedem einzelnen Change Manager übernommen und eingehalten werden.

Phasen des Veränderungsprozesses

1. Auftauphase: (unfreezing = auftauend)

Das Grundprinzip der ersten Phase ist die Erkenntnis, dass die Erwartungen alles andere als der Wirklichkeit entsprechen. Das heißt, eine Veränderung muss langsam als Möglichkeit ins Bewusstsein eintreten und das alte Verhalten wird in Frage gestellt. Dadurch kann, wenn die notwendige Flexibilität addiert wird, die Bereitwilligkeit für Veränderungen hervorkommen. Das Hauptziel dieser ersten Auftauphase ist das, dass die nach Veränderung strebende Mitarbeiter zu unterstützen und zu stärken. Damit ein Veränderungsbewusstsein schluss-gefolgert werden kann. Die Auftauphase hat dabei die bildliche Funktion das bestehende Gleichgewicht, um den vorher erreichte Zustand hervorzurufen, des vorher schon eingetretene Change-Prozesses.

Bewegungsphase (moving = bewegen)

In der Bewegungsphase, also der zweiten Phase, die Moving oder auch Veränderungsphase genannt wird, geht es darum, Lösungen zu finden, neue Verhaltensarten auszuprobieren und das Problem wird in Teilaufgaben aufgelöst. Der Zustand wird verlassen und es wird eine Bewegung in Gang gesetzt, die eine Veränderung herbeiführt wird und dabei zu einer neuen Balance durchgeführt.

In den nächsten Artikel geht es um die letzte und dritte Phase des Veränderungsprozesses nach Kurt Lewin und es wird auf die erweiterten Phasen des Veränderungsprozesses eingegangen und auf den Veränderungsprozess nach John Kotter.

Unser Tipp: Fange an selber das Change Management für Dich zu nutzen, damit Du auch in Deinen Leben Veränderungen herbeiführen kannst, auch wenn Du Zweifel und Ängste hast, die Dich von Deinen Veränderungen abhalten wollen oder auch tun.

Fazit: Das Change Management wurde bereits in 1930-er Jahren aus den USA entwickelt. Es gibt das Veränderungsmanagement nach Kurt Lewin und ein weiterführendes Veränderungsmanagement nach John Kotter. Nach Kurt Lewin gibt es drei Phasen des Veränderungsmanagement. Die erste Phase beschäftigt sich damit, die Einsicht über eine notwendige Veränderung zu erhalten. In der Bewegungsphase geht es darum Lösungen zu finden und neue Verhaltensweisen auszutesten, um so eine dauerhafte Veränderung herbeizuführen.

Was hältst Du persönlich vom Change Management? Inwieweit kann es Dir selber privat und beruflich unterstützen?

Lese Dir gerne hierzu auch den Artikel Change Management Teil 2 durch.