Das Bildungssystem – Oberstufen

Bildungssystem

Bildungssystem

In diesem Text geht es um den Sekundarbereich II und die gymnasialen Oberstufen im Bildungssystem.

Sekundarbereich II

Die Sekundarstufe II benennt die sogenannte Oberstufe. Zu dieser zählt das Berufsbildungssystem, welches aus dem dualen System von Berufsausbildung und Berufsschule besteht, dazu zählen auch das Berufsvorbereitungsjahr, die Fachoberschule und die Berufsfachschule sowie die beruflichen Gymnasien und die gymnasiale Oberstufe.

Weil viele Abiturienten eine Berufsausbildung verfolgen wollen, durchlaufen sie den Sekundarbereich II im Grund doppelt.

Gymnasiale Oberstufe

Die gymnasiale Oberstufe fängt mit der 11. (im achtjährigen Gymnasium G8mit der 10.) Klasse und umschließt drei Jahre: eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase.  In den Bundesländern Sachsen und Thüringen, wo das Gymnasium grundsätzlich nur bis zur Klassenstufe 12 geht, beinhaltet die Sekundarstufe II/Oberstufe lediglich aus der 11. und der 12. Klasse. Es gibt keine Einführungsphase (mit Ausnahme der beruflichen Gymnasien).

Die gymnasiale Oberstufe im Bildungssystem ist geformt von einem Kurssystem, in welchem die Schüler ihre bevorzugten Fächer wählen und Schwerpunkte setzen können. Wobei dies planmäßig auf eine akademische Ausbildung vorbereiten soll. Für die Oberstufe der Gesamtschulen sind die gleichen Bestimmungen gültig, wie an anderen Schulen mit der Sekundarstufe II, die zum Abitur führen.

Für die ganzen Bundesländer reformieren diese ihr Oberstufensystem momentan in Richtung einer stärkeren Grundbildung und weniger Spezialisierung. Deutsch, Englisch, Mathematik u.s.w. eine weitergeführte Fremdsprache werden häufig wieder zu nicht abwählbaren Kern- und verpflichtenden Prüfungsfächern.

Seit kurzem gibt daneben Ansätze zur Umgestaltung der Oberstufe mit einer punktuell stärkeren Berücksichtigung vom Fähigkeiten für das Berufsleben und Neuerungen im didaktisch-methodischen Bereich. Dies liegt auch daran, dass seit längerem zu verzeichnenden Trend, dass die Abiturienten verstärkt Berufsausbildungen oder ein Fachhochschulstudium verfolgen.

Jedoch sehr umstritten ist die Abiturientenquote. In Bayern ist die Zahl der Abiturienten ziemlich klein bei 34,3 % eines Geburtsjahrganges gezählt. Andere Bundesländer führen über die Hälfte eines Jahrgangs zu einer Hochschul- oder Fachhochschulreife. Nordrhein-Westfalen erreicht bereits mit 53,4 % den besten Wert.

Verglichen mit anderen Ländern, die kein gegliedertes Schulsystem haben, sind diese Werte bisher noch sehr gering und stellen nach der Ansicht einiger die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft infrage.

In dem nächsten Text geht es um die berufsbildenden Schulen und die duale Ausbildung im Bildungssystem.

Unser Tipp: Es sollte immer gut überlegt werden, ob eine schulische Weiterbildung sinnvoll ist, wenn bereits eine Entscheidung zu einer Berufsausbildung gefallen ist.

Fazit: Der Sekundarbereich II bezeichnet die Oberstufe im Bildungssystem. Dazu gehört das Berufsbildungssystem. Dieses besteht aus dem dualen System der Berufsausbildung und der Berufsschule. Die gymnasiale Oberstufe beginnt mit der 11. Klasse und dauert drei Jahre. Des Weiteren gehört eine zweite Fremdsprache zu Ausbildung bei der Oberstufe.

Wie gefällt Dir die gymnasiale Oberstufe? Wie sollte diese umgestaltet werden, um die Schüler mehr auf den Berufsalltag vorzubereiten?

Lese Dir gerne auch noch den Artikel Bildungssystem Teil 9 zu diesem Thema durch.