Bildungssystem- Realschulen

Bildungssystem

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Dieser Artikel befasst sich weiterhin mit dem Sekundarbereich I und der Realschule und dem Gymnasium im deutschen Bildungssystem.

Realschule im Bildungssystem

Die Realschule wurde in Bezug an die preußische Mittelschule entworfen, als Mittelstück zwischen dem Gymnasium und der Volksschule mit einer „erweiterten Allgemeinbildung“. Die Schüler beschafften sich zum Anfang meistens aus einer aufstiegsorientierten bürgerlichen Mitte.

Die Schulform sollte der Nachfrage nach höher qualifizierten Schulabgängern, die für anspruchsvollere Berufsausbildungen gesucht werden, gerecht werden und hat sich bis heute erfolgreich gegen ihr Aufgehen in anderen Schulen durchgesetzt. Der Erfolg der Realschule begründet sich hierbei einerseits in der Berücksichtigung des zunehmenden Wandels bis hin zur Dienstleistungsgesellschaft im Curriculum und andererseits in den vielen Möglichkeiten, die ein Realschulabschluss oder auch die mittlere Reife bietet, die auch heute vielen als Messlatte für eine grundlegende Schulbildung gilt.

Dieser Schulabschluss öffnet den Zugang zu sehr vielen Ausbildungsberufen, aber auch zur Fachoberschulen mit Fachabitur und beruflichen und Fachgymnasien, in denen die allgemeine Hochschulreife erreicht werden kann. Im ganzen steht die Realschule in der Mitte des Bildungssystems, sie ist zwar zum einen stark berufsorientiert, lässt zum anderen aber den Weg zum Hochschulstudium offen. Zunehmend lässt sich allerdings in einigen Bundesländern ein Zusammenwachsen mit der Hauptschule feststellen, die als erweiterte Hauptschule in der heutigen Zeit auch zur mittleren Reife führen kann, wenn sie alles andere als schon ganz abgeschafft wurde.

Gymnasium

Seit dem Düsseldorfer Abkommen im Jahr 1965 werden alle Schulen, die zur allgemeinen Hochschulreife führen, als Gymnasium benannt.

Das Gymnasium umschließt beide Sekundarbereiche. Erst seit Kurzem kann zum Beispiel in Bayern über die Berufsoberschule die allgemeine Hochschulreife auch außerhalb vom Gymnasium erreicht werden. Seit dem Jahr 1990 besuchen immer mehr Schüler der Sekundarstufe I in der Bundesrepublik das Gymnasium als eine Realschule oder eine Hauptschule.

Das Gymnasium legt den schnellsten Weg zum Abitur dar und ermöglicht den direkten Zugang zu allen Arten von Berufsausbildungen, Fachhochschul- oder Hochschulstudien. Ein grundlegender Teil vom Gymnasium ist das Erlernen von zwei Fremdsprachen. Es ist eine selektive Schule, das heißt die Schule prüft immer wieder die Leistungen der Schüler und hat auch die Möglichkeit, den Schüler bei schwachen Leistungen in einem anderen Bildungsweg zu verweisen.

In den nächsten Artikel geht es um die Gesamtschule und um den Sekundarbereich II im Bildungssystem.

Unser Tipp: Es sollte überprüft werden, ob in Grundschulen es nicht besser wäre, wenn die Schüler keine Noten erhalten, um so die Motivation der Schüler aufrecht zu erhalten. Was in anderen Ländern schon lange normal ist.

Fazit: Die Realschule wurde durch die preußische Mittelschule gegründet im Bildungssystem. Sie soll den Schülern auf den Berufsalltag aufmerksam machen und sie ausbilden,  um einen Beruf erlernen zu können. Immer mehr Schüler gehen in Deutschland auf ein Gymnasium. Auf dem Gymnasium ist es Pflicht zwei Fremdsprachen zu erlernen. Auch können die Schüler im Gymnasium das Abitur am schnellsten erreichen, als auf anderen Bildungswegen.

Wie findest Du die Realschule? Welche Schulform bildet die Schüler besser aus für den beruflichen Erfolg?

Lese Dir gerne auch den Artikel Bildungssystem Teil 7 zu diesem Thema durch.