Bildungssystem – Entwicklung

Bildungssystem

Bildungssystem

In diesem zweiten Text geht es um die weitere Entwicklung und die Geschichte von Bildungssystem in Deutschland.

In deutschen Universitäten und den höheren Schulen wurden circa seit 1800 die neuhumanistische Bildungsreform eingeführt, gleicht der preußischen Bildungsreform.

Auch die ersten Technischen Hochschulen (Technische Universität Braunschweig 1745 und die Universität Karlsruhe, sowie RWTH Aachen) wurden begründet.

Um Zugang zur Universität zu bekommen, mussten die Schüler eine Abiturprüfung ablegen (seit 1834 in Preußen), mehrere Formen vom Gymnasium wurden 1900 als gleichberechtigt für alle Studien anerkannt: das Humanistische Gymnasium, das Realgymnasium und die Oberrealschule.

Für die Mädchen war das Bekommen der Hochschulreife erst ab 1893 mit der Gründung des ersten Mädchengymnasiums in Karlsruhe möglich, den kompletten Zugang zum universitären Studium erhielten Mädchen aber erst 1919 im Bidlungssystem.

Die Weimarer Republik führte ab 1920 die verpflichtende vierklassige Grundschule innerhalb der Volksschule ein. Die weitergehenden Forderungen der Reichsschulkonferenz blieben jedoch unerfüllt. Der Anteil humanistischer Gymnasien ging wieder zurück, aber dafür traten die modernen Fremdsprachen und die Naturwissenschaften in den höheren Schulen stärker hervor.

Diese Form vom Bildungssystem bliebt im nationalsozialistischen Deutschland, trotz ideologischer Einflussnahme bis 1945 zum großen Teil erhalten. Das Abitur, nach 8 Gymnasialjahren, wurde ab 1937 eingeleitet, um damit eine Überbildung entgegenzutreten. Auch wurden in der NS-Zeit Spezialschulen (Napola) zur Formung einer NS-Elite begründet.

Ab 1949 wurde durch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland den Bundesländern im Kulturföderalismus die Bildungshoheit bestätigt, die sich schon in der Weimarer Republik erhalten waren im Bildungssystem. Es wurden auch die Schularten und die Schuldauer wieder eingeführt (achtklassige Volksschule, neuntklassiges Gymnasium). Zu Beginn (Düsseldorfer Abkommen 1955) waren sie auch bemüht, das regional noch sehr verschiedentliche Schulsystem einheitlicher zu gestalten und langsam auszubauen.

Das Hamburger Abkommen von 1964 setzte jedoch einen gemeinsamen Zusammenhang, unter anderem durch die Einführung der Hauptschule. Im Gegenzug dessen wurde das Bildungssystem der DDR von 1949 bis 1990 den Veränderungen im Bildungssystem der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) folgend, strikt zentralisch und auf den ideologischen Grundsatz des Marxismus-Leninismus geregelt.

Mit dem Schulgesetz von 1959 war die zuerst achtklassige Einheitsschule verpflichtend, an die sich die vierjährige Erweiterte Oberschule anstelle vom Gymnasium anschloss. Die ganztägige Betreuung in Schulhorten ermöglichte es immer mehr Müttern die Berufstätigkeit zu vollziehen.

In den nächsten Text geht es weiter um die Entwicklung vom Bildungssystem bis in die heutige Zeit.

Unser Tipp: Als einziges Land in der EU sollte Deutschland endlich bereit sein, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland auch von zu Hause zu unterrichtet, dem sogenannten Home-Schooling, welches immer beliebter wird.

Fazit: Durch das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurden wieder Reformen geschlossen, um das Bildungssystem einheitlicher zu gestalten. Damit die Bildung in Städten und auf dem Land gleich sind. In der DDR wurde das Bildungssystem verändert, mit der Schulpflicht von 8 Klassen und der Erweiterten Oberschule. Es gab in der DDR den Ganztagshort und um Müttern die Möglichkeit zu geben berufstätig zu sein.

Wie findest Du das heutige Bildungssystem in Deutschland? Wo können Unterrichtsfächer optimiert werden, um Schülern mehr Wissen beizubringen?

Lese Dir gerne auch den Artikel Bildungssystem Teil 3 zu diesem Thema durch.