Das Bildungssystem – 5 Teile

Bildungssystem

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In diesem ersten Artikel geht es um die frühen Anfänge des Bildungssystems in Deutschland und deren Weiterentwicklung.

Das Bildungssystem in Deutschland ist in 5 Teilen aufgegliedert.

Die fünf Teile sind die Primarstufe, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II, der quartäre Bereich und der tertiäre Bereich, zu denen zum größten Teil die Weiterbildungsangebote zählen, zum Beispiel berufliche Anbieter oder die Volkshochschulen. Aus diesem Grund begleitet das deutsche Bildungssystem den Menschen ein Leben lang.

Dem System wird bis jetzt der Vorschulbereich alles andere als zugerechnet, wenn zudem manche Ländergesetze dies schon geändert haben. Nach dem Kindergarten oder Vorschulzeit fängt der Bildungsweg mit bindende Grundschule.

Da auf Grund der Kulturhoheit der Bundesländer die Zuständigkeit für das Schul- und Hochschulwesen in Deutschland bei den Ländern liegt, können die Teile des Bildungssystems recht verschiedentlich gestaltet und bezeichnet sein. Dem System folgt allerdings einem bundesweit gültigen Grundsystem.

Bereits im frühen Mittelalter wurden die Anfänge für das Bildungssystem gelegt. Viele Jahrhunderte lang lag die Bildung der Menschen bei der Kirche. Meistens in Dom-, Stifts- oder Klosterschulen und Lateinschulen, in denen die Söhne, meistens aus dem Adel und später auch der bürgerlichen Oberschicht unterrichtet wurden.

Ab circa 1100 wurde von den Zünften eine handwerkliche Lehre bei einem Meister garantiert, die auch als Frühform der heutigen Berufsbildung gilt. Des Weiteren hat das Hochschulsystem seinen Ursprung im Mittelalter. Deshalb wurde die erste Universität auf dem heutigen deutschen Staatsgebiet, die Universität Heidelberg bereits 1386 gegründet.

Die größere Entwicklung des allgemeinen Schulsystems hat sich aber erst im Spätmittelalter (1250-1500) und mit dem Reformationen eingesetzt. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurden die Schulen zunehmend mit allen Kindern in der Stadt und auf dem Land erfasst, wobei die gewerblichen Sonntagsschulen und die Gewerbeschulen noch hinzu kamen. Auch die schulische Grundausbildung von Mädchen bekam zunehmen mehr Bedeutung. Wichtigster Meilenstein in dieser Entwicklung war die Einführung der allgemeinen Schulpflicht.

Nach manchen kleineren Territorien wurde die Schulpflicht zwar für ganz Preußen gesetzlich eingeführt im Generallandschulreglement im Jahr 1763 eingeführt, jedoch nur langsam in den Volksschulen durchgesetzt.

Unser Tipp: Für die Erziehung von Kindern ist die Individualität von großer Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder nicht aufgrund des Berufs der Eltern für die weitergehende Schule empfohlen werden, sondern wirklich sich auf die Fähigkeiten und die Stärken Kinder zu beziehen.

Fazit: Das Bildungssystem in Deutschland hat seine Anfänge bereits im frühen Mittelalter gehabt und galt besonders für Söhne von Adelsfamilien. Es gibt in Deutschland fünf Teile im Bildungssystem. Das sind die primäre Stufe, die Sekundarstufe I und II und der tertiäre und der quartäre Bereich. Am Anfang wurde die Kinder meistens von den Kirchen unterrichtet, es gab zum Beispiel die Kloster- und Domschulen. Später ist dann die Sonntagsschule an.

Was hältst Du vom Bildungssystem in Deutschland? Was sollte geändert werden, um das Image im Ausland zu verbessern?

Lese Dir gerne auch den Artikel Bildungssystem Teil 2 zu diesem Thema durch.