Die Big Five

Big Five

Big Five

Big Five bedeutet im Deutschen die große Fünf. Es wird auch das Fünf-Faktoren-Modell genannt. Die Big Five wurde in den 1970er-Jahren vom dem Forscher Team Robert McCrae und Paul Costa entdeckt. Beide haben verschiedene Arten getestet und kam beiden zu dem gleichen Ergebnis.

Sie haben erkannt, dass die menschlichen persönlichen Eigenschaften durch die fünf Persönlichkeitsdimensionen beschrieben werden können. Mehrere tausend Menschen wurden hunderte von Fragen gestellt und die Antworten, dann durch die Anwendung einer statistischen Methode ausgewertet.

Diese Analyse wird auch die Faktorenanalyse genannt. Die fünf Dimensionen waren damals das Ergebnis der Analyse der Daten und die Suche nach den fünf Dimensionen. In vielen Kreis der Wirtschaft sind die Big Five heute sehr weit verbreitet und akzeptiert worden. Dort werden sie oft als Modell der Persönlichkeit genutzt.

In den vergangenen Jahren haben die Datenanalysen sehr interessante Resultate über die menschlichen Eigenschaften hervorgebracht. Es wurde ermöglicht einige fundamentale Arten der menschlichen Persönlichkeit festzustellen. Die Persönlichkeit verändert sich und entwickelt sich weiter auch nach dem 30. Lebensjahr, auch wenn man früher davon ausging, dass sich ab diesem Alter die Persönlichkeit der Menschen nicht mehr verändert. Dabei hängt die spezifische Art der Veränderung von der derzeitigen Eigenschaft ab.

Die Big Five stehen für:

N: Negative Emotionalität (Belastbarkeit)
E: Extraversion (Introversion)
O: Offenheit für Erfahrungen, Neugier, Kreativität und (mentale) Bewegung (Beharrlichkeit, Konservatismus, Tradition, Unbeweglichkeit)
A: Anpassung, Konformität, Verträglichkeit, Kooperation (Reaktivität, Antagonismus, (kompetitive) Konkurrenz)
C: Conscientiousness = Gewissenhaftigkeit (Lockerheit, Nachlässigkeit

Negative Emotionalität in der Big Five

Wir brauchen Reize, um von unseren Gefühle imponiert zu werden, das hängt aber auch von der Stärke und Häufigkeit der Reize ab. Feinfühlige Menschen sind oft empfindlich für Reize und reagieren, dem entsprechend auch sofort. Belastbare Menschen brauchen mehrere Reize, um gestört zu werden. Feinfühlige Leute erleben Gefühle stärker und deutlicher als andere Menschen. Diese Menschen werden häufig in sozialen Berufen und Diensten angetroffen, zum Beispiel (Krankenschwester, Pfleger, Psychologen) und auch in Berufen der Dienstleistung. Der weniger sensible Mensch entdeckt das Leben auf einer kleineren gefühlvollen Ebene. Er wirkt häufig eigensinnig und wenig beeindruckt auf andere Personen. Dies kann ihm oft im Privatleben Probleme bereiten, was aber im Beruf sehr nützlich sein kann. Belastbare Menschen sind häufig in Berufen wie zum Beispiel als Piloten, Finanzmanagern, Fluglotsen und Ingenieuren anzutreffen.

Negative Emotionalität

Besorgtheit                                                   unbeschwert, entspannt                              besorgt, ängstlich
Erregbarkeit                                                 leise, gelassen                                                reizbar, frustriert
Pessimismus                                                frohgemut                                                       pessimistisch
Befangenheit                                               frei, ungezwungen                                         gehemmt, befangen
Exzessivität, Impulsivität                         kontrolliert, beherrscht                                exzessiv, ungezügelt
Vulnerabilität                                              stressimun verletzlich,                                  vulnerabel

Unser Tipp: Es gibt im Internet bereits seit längerem Test’s um seine Persönlichkeit genau bestimmen zu können. Im nachfolgenden Link erhältst Du die Möglichkeit deine eigene Persönlichkeit herauszufinden. Klick

Fazit: Die Big Five werden oft in der Psychologie genutzt und dort angewendet, um herauszufinden, welche Persönlichkeitsmerkmale die Menschen haben. Anhand der persönlichen Eigenschaften können die unterschiedlichen Big Five genutzt werden. Sie werden auch das Fünf-Faktoren-Modell genannt. Zu jeder Persönlichkeit gibt auch immer ein Gegensatz.

Was hältst Du von den Big Five? Wie können diese uns nutzen? Was denkst Du, wie diese Dir im Beruf und privat weiterhelfen können?

In dem nächsten Artikel geht es weiter um die letzten vier Arten der Big Five.

Lese Dir gerne auch den Artikel Big Five Teil 2 zu diesem Thema durch.