Bibel

Bibel

In diesem fünften Teil geht es weiter mit der christlichen Bibel und dem Anspruch von Gottes Wort.

Eine Untersuchung der Beziehungen von Bibel und das Wort Gottes bestärkt sich auf die Aussagen dieses heiligen Buches und zeigt gleichzeitig, dass die Bezeichnung Wort Gottes in der heiligen Schrift in dreifacher Weise vorkommt.

Für die prophetischen Aussprüche, für die mittleren Heilsbotschaft (Evangelium) und auch ab und zu Jesus Christus.

Für die römischen Katholiken hat die Schrift ihre Autorität als Wort Gottes erst durch das Amt der Lehre des Papstes erlangt. Welcher auch den Bibelkanonen definitiv festgesetzt habe.

Für diese römischen Katholiken ist die Bibel,

die Überwindung der Erbsünde durch Jesus stellvertretend Sühneopfer. Weshalb das Zusammenwirken von humaner Bemühung und Gottes Gnadenangebot (Synergismus) mittlerer Kontext der Bibel und Maßgabe ihrer Auslegung.

Für die Protestanten ist es in der Angliederung an Martin Luther das Gnadengeschenk Jesu Christus ohne ein eigens Zutun. Für die liberale Theologie ist es das humane Ideal des historischen Jesus, das die ohne Grenzen Gottesliebe belegt.

EvangelischeKonfession in der Bibel

Die evangelischen Konfessionen sehen die ganze heilige Schrift als einzigen Maßstab ihres Glaubens an, als sogenannte norma normans. Danach haben sich alle Glaubensmeinungen, Dogmen und Bekenntnisschriften an der Bibel zu messe. Und sollen der heiligen Schrift von daher alles andere als widersprochen. In der katholischen Kirche ist das päpstliche Amt der Lehre die maßgebende und letzte Autorität zur Auslegung der Schrift. Außerdem wird die kirchliche Tradition häufig als gleich mit dem heiligen Buch angenommen.

Die evangelische Kirche jedoch lehnt dieses übergeordnete Amt ab. Und zudem die bedeutende Stellung der Tradition, weil beides alles andere als biblisch begründet sei. Auch hier gibt es auf die Praxis bezogen keine übereinstimmende Lehre. Denn die Schriftauslegung nach den lutherischen und reformierten Bekenntnisschriften zuletzt die Sache des Heiligen Geistes bleibe. Dieser würde die Wahrheit des Wortes Gottes dem einzelnen Gewissen der Gläubigen offenbaren.

Die christliche Bibel umfasst ohne die 7 deuterkanonischen Bücher 66 Bücher mit 1189 Kapiteln und mehr als 31150 Versen.

Für viele nicht-theologischen Wissenschaftler ist die heilige Schrift ein literarisches Werk. Andere Bibelkritiker sind der Auffassung, dass die von der Bibel vertretene moralisch-ethische Auffassung zu viel Gewalt beinhaltet.

Unser Tipp: Laut der Bibel gibt es die sieben Todsünden. Diese sollten am besten weitestgehend hinter sagt werden. Also keinen Zorn für andere Menschen empfinden. Keinen Geiz mehr empfinden und vieles mehr. Das kann helfen die Erleuchtung im Leben zu erreichen, wenn Du das möchtest.

Fazit: Die Bibel wird in vielen Kirchen anders ausgelegt. Und vieles wird als falsch missachtet. Deshalb gibt es heute auch so viele verschiedene Religionen und Glaubensgemeinschaften. Die alle aber eine Gemeinsamkeit haben, alle glauben an eine Übermacht, wie zum Beispiel an Gott. Deshalb ist fragwürdig Kriege zu führen. Die wegen den Glauben der Menschen geführt werden. Ist Dir die christliche Bibel zu gewalttätig? Siehst Du die heilige Schrift auch als ein literarisches Werk der Menschen an?

Der nächste Artikel beschäftigt sich nur mit dem Islam und wird genau definiert und beschrieben.

Lese Dir gerne auch den Artikel Glaube zu diesem Thema durch.