Bibel

Bibel

Die Bibel wird als Buch der Bücher bezeichnet. Da das Wort Bibel sich von dem altgriechischen Wort biblia für Bücher abgeleitet hat. Die heilige Schrift umfasst eine Schriftsammlung, die im Judentum und auch im Christentum als die Heilige Schrift angesehen wird.

Sie gilt als obligatorischer Anspruch für die ganze Ausübung der Religion.

Das heilige Buche vom Judentum ist das dreiteilige Tanach, der aus der Tora (Weisung), den Nevi’im (Propheten) und dem Ketuvim (Schriften) besteht.

Diese Schriften sind seit circa 1200 v. Chr. im Kulturraum der Levante und dem vorderen Orient entstanden und wurden bis 135 n. Chr. kanosiert. Im Christentum sind alle Bücher der Tanach übernommen worden. Aber anders angeordnet worden, als das alte Testament (AT), seinem Neuen Testament (NT) vorangestellt.

Die beiden Teile der Bibel wurden bis zum 3. Jahrhundert kanosiert. Die späteren christlichen Konfessionen haben diesen Kanon dann leicht abgeändert. Die zweiteilige christliche heilige Schrift ist heute das am häufigsten gedruckte und veröffentlichte Buch und wurde in den meisten Sprachen übersetzt. Die Bibel gilt damit als das schriftliche Werk der Welt. Auch der Islam hat die christliche und jüdische heilige Schrift als gültig anerkannt, allerdings sieht der Islam als teilweise vom Menschen verfälschtes Offenbarungs-Zeugnis von Allah an.

Die jüdische Bibel

Der Tanach oder auch die Tenach ist die jüdische Bibel. Sie ist ein Initialwort aus den drei Anfangsbuchstaben seiner Teile, diese wurde zum großen Teil auf Hebräisch verfasst, aber auch auf Aramäisch sind kurze Passagen verfasst worden. Der Kanon bestehend aus 24 Büchern wird im Midrasch Kohelet Rabbah angedeutet. Die Kanosierung wurde nach der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n. deutscher Zeit und nach den Untergang des jüdischen Krieges gegen die Römer 135 n. deutscher Zeit verschlossen.

Tora der Bibel

Das Wort Tora bedeutet die Weisung oder auch die Lehre. Die Tora bildet den ersten Abschnitt der Tanach. In der Synagoge wird aus der hebräischen Torarolle, ohne das Teamim oder dem Nikud, teilweise vorgelesen. Der Vorlesungszyklus fängt und endet im Herbst mit dem Tora-Freudenfest an.

Die 54 Wochenabschnitte werden auch als Paraschot oder auch Paraschijot (hebr. Einteilung) oder auch den Sidrot (aramäisch: Ordnung) bezeichnet. Der Text der Tora, der masoretich ist ein Teil der jüdischen Tradition, die auch mündliche Tora bezeichnet ist. Dieser wurde in den fünf Büchern von Moses auf gesplittet.

In der hebräischen Sprache sind die fünf Bücher der Tora aus der Bibel aufgrund ihrer ersten bedeutenden Worte benannt:

  • Bereshit (wörtlich: am Anfang)
  • Shemot (wörtlich: Namen)
  • Vayikra (wörtlich: Er rief)
  • Bemidbar (wörtlich: in der Wüste)
  • Devarim (wörtlich: Worte)

Die Einteilung ist nach bestimmten inhaltlichen Hauptpunkten erfolgt. Jeder Bericht in den Büchern hat immer einen genauen Anfang und eine genaue Zäsur am Ende. Dies ist aber dennoch mit den anderen verbunden. Die Bücher von Moses werden in Buchform auch als das Chumasch oder, im christlichen Gebot, Pentateuch (fünf Buchrollen) bezeichnet.

In den nächsten Artikel geht es weiter um die heilige Schrift und wird die christliche Bibel genauer beschreiben.

Fazit: Die Bibel ist sowohl christlich als auch jüdisch. Sie ist das meist gekaufte Buch auf der Welt und wird als Buch der Bücher bezeichnet. Sie ist auch vom Islam anerkannt, auch wenn nur zum Teil. Das Judentum hat das Tanach, die sogenannte jüdische heilige Schrift. Die Lehre des Judentums wird als Tora bezeichnet- Was hältst Du von der Bibel persönlich? Welches der beiden Testamente hast Du bereits gelesen?

Lese Dir gerne auch den Artikel Bibel Teil 2 zu diesem Thema durch.