Beschaffungsmanagement

Beschaffungsmanagement

Das Beschaffungsmanagement dient der Aufrechterhaltung der Versorgung mit den für die Betriebsprozesse gebrauchten Input-Faktoren. Die in Firmen selbst alles andere als verfügt. Das Management der Beschaffung umschließt die über den einzelnen Bedarfsfall hinausgehend, auf die globale Beschaffungsmärkte gelenkten Entscheidungen über die Versorgung der Bedarfsträger in den Produktionsstätten mit Waren und Leistungen. Dazu gehören die Beschaffung von Arbeitskräften, von Kapital, von Informationen, von Rechten, von Dienstleistungen. Und weiterhin von Sachgütern sowie der Technologie-Erwerb.

Ziel vom Beschaffungsmanagement

Das Ziel von dieser Managementform besteht in der Garantie einer möglichst großen Versorgungssicherheit in qualitativer und quantitativer Hinsicht. Es sollen die Versorgungsrisiken auf ein übersehbares Maß begrenzt und eine möglichst große Versorgungs-Wirtschaftlichkeit, bis hin zu einem preis- oder auch Kosten-bewussten Global Sourcing garantiert werden.

In Hinsicht auf die Bezugsquellen können drei Alternativen unterschieden werden:

  1. Beschaffung von örtlichen Märkten
  2. Erhaltung aus Drittländern, in denen die Firma keine eigenen Produktionsstätten hat
  3. Beschaffung aus dem Unternehmerverbund

Die Unterschiede im Beschaffungsmanagement zwischen national und international tätigen Firmen betreffen damit:

  • Die Auswahl der Beschaffungsalternativen
  • Die Heterogenität, der zu berücksichtigen Beschaffungsmarktkonstellation.

So können international arbeitende Firmen zwar die jeweils billigeren Beschaffungsquellen im Ausland verwenden, haben jedoch bezüglich der Versorgungssicherheit mit Beeinträchtigungen etwa der wirtschaftlichen oder politischen Risiken und Ex- oder Importbestimmungen zu rechnen.

Des Weiteren kommen technische, finanzielle und logistische Probleme der Lieferung hinzu. Ganz besonders die Zuverlässigkeit der Belieferung in Frage gestellt sein. So zum Beispiel bei einer Just-in-Time-Beschaffungspolitik.

Die Organisationen der Beschaffung in einer internationalen Firma ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil es zu vielfältigen Arbeitsteilungen und Koordinationserfordernissen zwischen der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften oder auch externen internationalen Lieferanten kommt.

Grocha und Fieten unterscheiden drei Möglichkeiten der Organisation der internationalen Beschaffung im Beschaffungsmanagement:

  1. Partielle Zentralisation der Beschaffungsaufgaben, im Management der Beschaffung zum Beispiel durch die Beschaffungsabteilung der Muttergesellschaft (ethnozentrisch organisiertes Beschaffungsmanagement).
  2. Kontrollierte Dezentralisation der Beschaffungsaufgaben. Im Beschaffungsmanagement bedeutet das, die koordinierende Funktion der Muttergesellschaft bei den dezentralen Beschaffungsaktivitäten der Tochtergesellschaften (polyzentrisch organisiertes Beschaffungsmanagement).
  3. Bildung von Hauptaufgabenträgern im Unternehmen. Dass bedeutet, dass die Tochtergesellschaft, die einen bestimmten großen Bedarf an besonderen fremdbezogenen Materialgruppen aufweisen, werden für deren Beschaffung verantwortlich gemacht. Und schließen stellvertretend für die Firma alle Verträge mit Lieferanten (geozentrisch organisiertes Beschaffungsmanagement) ab.

In dem nächsten Artikel geht es um die Einordnung und Charakterisierung vom Beschaffungsmanagement.

Unser Tipp: Hilfreich kann es sein immer wieder einen Blick in die Praxis zu werfen. Wichtig ist sich Praxiswissen anzueignen. Auch kann die Beschaffung bei den Lieferanten öfter einmal kontrolliert damit werden.

Fazit: Das Beschaffungsmanagement beschäftigt sich mit der Versorgung von den betrieblichen benötigten Input-Faktoren, die die Firmen selber nicht besitzen. Es soll die Beschaffung durch die Bezugsquellen an die Produktionsstätten mit diesem Management erreicht werden. Das große Ziel ist es: die Gewährleistung einer großen Versorgungssicherheit in Hinsicht der Qualität und Quantität sicherzustellen. Zudem muss mit Schwierigkeiten oder Problemen bei der Lieferung von Bezugsquellen gerechnet werden und diese mit eingebunden werden. Was hältst Du von dieser Managementform? Welche Vorteile sind Dir bei dieser Managementart wichtig?

Lese Dir gerne auch den Artikel Beschaffungsmanagement Teil 2 zu diesem Thema durch.