Bargeldabschaffung

Bargeldabschaffung

Bargeldabschaffung

Die Bargeldabschaffung soll für weniger Kriminalität in Deutschland und der ganzen EU werden. Die Schweden wollen zum Beispiel das ganze Bargeld abschaffen. Ohne Scheine und Münzen würde es natürlich, keine Steuerhinterziehung, keinen Bankraub und keine Schwarzarbeit geben.

Was bedeutet eine Bargeldabschaffung?

Die Forderung der Schweden das Bargeld abzuschaffen, stößt bei den Ökonomen au Misstrauen. Eine Bargeldabschaffung würde das Wirtschaftssystem gehörig durcheinander bringen. Die Forscher befürchten dann schwache Zentralbanken, die totale Überwachung und die Inflation.

Besonders jedoch: So simpel, wie sich das Schweden vorstellt, lassen sich Scheine und Münzen gar nicht verbannen. Die Leute würden vermutlich auf andere Währungen und zu Not au Edelmetalle ausweisen, sagt der Experte Paul Schmidt. Schwarzarbeit wäre zwar schwieriger, aber noch lange nicht unmöglich. Ein andere Experte meint, dass die Schattenwirtschaft nur um max. 15 % schrumpfen würde, falls das Bargeld abgeschafft wird. Beim Rests würde man auf andere Zahlungsmittel ausweichen.

Anstelle eines sauberen Arbeitsmarktes würde es ein unübersichtliches Geld-Chaos aus Naturalwährungen, Auslandswährungen und Edelmetallen geben. Die Gutschein-Systeme, mit denen Dienstleistungen direkt getauscht werden können, seien dann vorstellbar. Auch wenn man die Menschen alle zwingen würde, nur noch bargeldlos zu zahlen, sehen viele Ökonomen viele Herausforderungen in einer bargeldlosen Welt. Die Zentralbanken würden dann ein Geldproblem haben.

Die Notenbanken generieren ihre Gewinne zu einem großen Teil mit dem Drucken von Banknoten und dem Prägen von Geldmünzen.  Dabei die Gewinnmengen groß, denn ein Euro Schein hat beispielsweise Produktionskosten von circa 8 Cent im Durchschnitt. Die Differenz zum aufgedruckten. Das  ist der Gewinn der Notenbanken, denn dieser liefern die Scheine an Banken aus, die ihr dann den Geldwert wiederum schulden.

Die Gewinne der Notenbanken würden bei einer Bargeldabschaffung extrem zurückgehen und das könnte deren Unabhängigkeit gefährden. Im letzten Jahr hat die deutsche Bundesbank circa 4,1 Milliarden Euro an den Bundeshaushalt überwiesen.

Abschaffung würde ein Mengenwachstum riskieren

In einer bargeldlosen Welt könnte das Geschäft anders laufen und die Notenbank müsste bei Politiken um Geld fragen und würde im Gegenzug vielleicht auch Handlungsanweisungen bekommen. Damit die entgangenen Gewinne ausgleichen und autonom bleiben zu können, müsste die Zentralbank von daher die Zinsen erhöhen, bei denen sich die Banken Geld leihen.

Unser Tipp: Eine Bargeldabschaffung kann in der Regel nur funktionieren, wenn die Zentralbanken ihre Mindestreserven erhöhen würden. Das ist der Betrag, den jede Bank zahlen müsste, wenn diese einen Kredit bei der Zentralbank aufnehmen würde.

Fazit: Die Bargeldabschaffung würde, wenn man Experten und Ökonomen im momentan mehr Schaden als helfen, die bestehende Eurokrise und Weltwirtschaftskrise zu beenden. Denn die Zentral- und Notenbanken erzielen ihre Gewinne zum großen Teil über das Prägen und Drucken von Geldscheinen und Münzen.

Dadurch könnte es zu einem Geld-Chaos kommen und deshalb sollte überlegt werden, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, um die Krisen anders zu regeln. Die Menschen würden zudem auf andere Währungssysteme setzen und zum Beispiel in Edelmetalle oder Naturalwährungen investieren.

Was hältst Du von der Geldabschaffung in ganz Europa? Wie findest Du die Möglichkeit in Edelmetalle Geld zu investieren?

Lese Dir gerne auch den Artikel Bargeldverbot Deutschland zu diesem Thema durch.