Angststörung

Angststörung

Angststörungen nennt man auch phobische Störung. Sie zählen zu den psychischen Störungen. Bei einer Angststörung treten übertrieben oder ungenaue Ängste auf. Oder zudem tritt eine genaue Furcht auch Phobie genannt auf. Die Betroffenen haben bei einer Störung Angst vor einem bestimmten Objekt. Oder auch vor einer bestimmten Situation.

Auch Panikattacken zählen mit zu Angststörungen. Das Wort Phobie hat sich aus dem altgriechischen Wort phobos Furcht oder Schrecken abgeleitet.

Die normale Angst ist erst einmal ein normaler Zustand. Aber, wenn die Angst, das alltägliche Leben beeinflusst und Dinge nicht mehr gemacht werden können. Und Panikattacken auftreten, dann spricht man von einer Angststörung. Solche Angststörungen unterscheiden sich stark von normalen Ängsten. Weil Angststörungen oft unrealistisch sind. Und sich der Betroffene, die schlimmsten Sachen „ausmalt“, was im denn dabei passieren könnte.

Was spricht für eine Angststörung?

Folgende Punkte sprechen für eine Störung:

  1. die Angst ist in der Situation erkennbar, aber nicht angemessen,
  2. die entsprechenden Angstreaktionen halten spürbar länger an, als es nötig ist,
  3. die besondere geartete Angst ist von dem Betroffenen  weder beeinflussbar, noch erklärbar oder ist bewältigbar,
  4. die Ängste für zu spürbaren Beeinträchtigungen des Lebens des Betroffenen,
  5. die Ängste schränken die Kontakte zu fremden Menschen ein.

Symptome einer Störung der Angst sind: das Herzklopfen, die Beschleunigung des Puls, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern, Beben und auch Mundtrockenheit. Sowie Hitzewallungen, Sprachschwierigkeiten und Atembeschwerden. Es kommen auch Brustschmerzen, Beklemmungsgefühle, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen auch und auch Bewusstseinsstörungen hinzu. Wie zum Beispiel das Gefühl die Kontrolle zu verlieren und oder auch das Gefühl, verrückt zu werden. Studien belegen, dass jeder vierte Betroffene einer Angststörung an chronischen Schmerzen leidet.

Eine Angststörung kann sein: die Angst vor Spinnen (Spinnenphobie), die Angst vor Wasser (Hydrophobie, die Allumphobie (Angst vor Knoblauch). Oder auch die Angst vor Krankenhäusern (Nosokomiophobie).

Unser Tipp: Angststörungen können gut behandelt werden, ein Besuch bei einem Hypnotiseur kann helfen oder auch eine Therapie bei einem Psychologen.

Fazit: Eine Angststörung sieht man als eine psychische Erkrankung an. Oft leiden Betroffene auch an Panikattacken und haben Schmerzen oder Herzklopfen und Atemnot. Ihr Leben ist durch die Angststörung beeinträchtigt, bestimmte Sachen können nicht mehr gemacht werden. Wie zum Beispiel: der Gang in den Keller, weil sich dort Spinnen aufhalten (Spinnenphobie). Aber auch Zwänge werden mit den Angststörungen gezählt, wie zum Beispiel: Kontrollzwang, Waschzwang, Essenszwang (Bulimie). Angststörungen lassen heute gut durch eine Verhaltenstherapie behandeln und können sogar komplett aufgelöst werden, zum Beispiel durch Hypnose oder der Konfrontationstherapie mit der Angststörung. Vor was hast Du genau Angst? Hattest Du schon einmal einen Panikanfall oder eine Panikattacke?

Lese Dir gerne auch den Artikel Panikattacken zu diesem Thema durch.