Alchemie wichtig für die Naturphilosophie

Alchemie

Alchemie

Die Alchemie ist ein alter Zweig von der Naturphilosophie und wurde bereits im 17 und 18. Jahrhundert von der Modernen Chemie und der Pharmakologie abgetrennt.

Häufig wird angenommen, dass die Herstellung von (Goldsynthese) und die anderen Edelmetalle (Edelmetallsynthese) das einzige Ziel der Alchemisten gewesen sei.

Die Vielfalt von den Alchemisten streckt sich aber von den praktischen frühen Chemikern und den Pharmazeuten der frühen Vorstellungen über die Errichtung von Materie, woher auch lange der weit verbreitete Glaube an eine Umwandelbarkeit (Transmutation) von Metalle und anderen Stoffen gehörte Anmutungen waren stark esoterischen und mythisch schattiert, mit Einfällen über eine parallele Wandlung der Adepten, die in einer neueren Zeit beispielsweise die Wichtigkeit des Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung feststellten, bis hin zu betrügerischen Goldmachern.

Die Alchemie soll laut Aufzeichnungen, aus dem alten Ägypten und dem hellenistischen Griechenland stammen.

Das Wort Alchemie kommt wahrscheinlich aus der arabischen Sprache al-hmmiya oder al-kimiya und bedeutet soviel wie schwarz. Aber es gibt auch Vermutungen das die Alchemie ihre Wortherkunft aus Griechenland stammt chymia oder chemeia für Metallguss oder auch für chymos für Flüssigkeit.

Das grundlegende Buch der Alchemisten war die Tabula Smaragdina. Sie ist eine Sammlung, die Hermes Trismegistos zugeschrieben wird und stammt wahrscheinlich aus Griechenland.

Ein großes Ziel der Alchemisten war es die Transmutation von unedlen Metallen zu Silber und Gold. Nur wenige wussten, dass dieses Verfahren möglich war. Große Wissenschaftler, wie zum Beispiel Ramon Lull, Avicenna und Arnaldus von Villanova lehnten diese Auffassung ab.

Der Stein der Weisen war für die Alchemisten eine bestimmte Umwandlung eines unedlen Metalles zu Silber oder Gold durch eine ermöglichende Tinktur. Diese kann mit einem Katalysator der heutigen Chemie verglichen werden. Die Alchemie war jedoch bloß zum Teil von dem Einfall der künstlichen Herstellung von Silber und Gold und dem Stein der Weisen begeistert. Man suchte vielmehr nach einem universelles-Allheilmittel. Ein gefundenes Universallösungsmittel wurde als das Alkahest bezeichnet.

Die Arbeitsmittel der Alchemie

  • Alembik (Destillierhelm) – ein Aufsatz eines Helms für einen Destillierkolben
  • Aludel – ein Behältnis zur Sublimation
  • Athanor – ein bestimmter Ofentyp der Alchemisten
  • Kupelle – ein Behältnis zur Reinigung und Abtrennung von Edelmetallen aus Legierungen
  • Mörser und Stößel – ein Reib- und Mahlwerkzeug
  • Retorte – ein Destillierbehältnis
  • Serpentine – ein Destillierbehältnis mit verbesserter Trennung

Einige Behältnisse in der Alchemie wurden nach Tieren bezeichnet, so zum Beispiel der Igel, die Gans oder auch das menschliche Paar.

Alchemisten aus Ägypten & der Antike

  • Ostanes (vor 500 v. Chr.)
  • Hermes Trismegistos (sagenhaft)
  • Empedokles (etwa 490-430 v. Chr.)
  • Maria die Jüdin (ca. 1. bis 3. Jahrhundert nach Chr.), auch Maria die Alchemistin genannt
  • Demokrit (470-380 v. Chr.), auch Pseudo-Demokrit genannt
  • Zosimos aus Panoplis (etwa 250 bis 310 n. Chr.)
  • Papyrus Stockholm (Holmensis) und Leiden (Leidensis) (3. Jahrhundert bis 4. Jahrhundert n. Chr. in Ägypten), griechische Rezeptsammlung
  • Kleopatra, die Alchemistin (ca. 300-400 n. Chr.)

Fazit: Die Alchemie ist ein eigener Punkt in der Naturphilosophie und beschäftigt sich damit, dass Gold und Silber von unedlen Metallen, zum Beispiel von Legierungen hergestellt werden können. Die Alchemisten haben ihr eigenes Verfahren zur Herstellung von Silber und Gold entwickelt. Die Alchemie wird auch in der Esoterik hoch angesehen. Kleopatra war eine der bekanntesten Alchemistinnen zur damaligen Zeit.

Was hältst Du selber von der Alchemie? Was könnte heute noch alles mit dieser Naturphilosophie machen?

Lese Dir gerne auch den Artikel Religion Teil 1 hierzu bitte durch.