Aktionär

Aktionär

Ein Aktionär ist der Eigentümer oder Inhaber einer Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder Societas Europaea (SE).

Die Legitimation vom Aktionär:

Bei den Inhaberaktien legitimiert den eigentlichen Besitz der Aktienurkunde den Inhaber als Aktionär. Auf der Namensaktie war der Anteilseigner früher auch namentlich bezeichnet. Die Aktie als ein Wertpapier im Sinne von effektiven Stücken existiert bei Börsen-orientierten Gesellschaften allerdings so gut wie nicht mehr. Sondern fast nur noch in Form von Sammelurkunden. Die Aktionäre können sich durch die Vorlage der Aktie selbst heute also nicht mehr legitimieren. Beim Kauf einer Aktie erfolgt eine Kontenbuchung. Die man von der Sammelurkunde ableitet. Zum Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme auf der Hauptversammlung reicht heute bei bei Börsen-orientierten Gesellschaften mit Inhaberaktien ein Nachweis in Textform. Ausgestellt durch die Depotbank (§ 123 Abs. 3 S. 2 AktG). Der Anteilseigner ist bei den Namensaktien in das Aktienregister einzutragen.

Die Rechte vom Aktionär:

Der Aktionär hat einen Anspruch auf Anteil am Reingewinn (auf Dividende). Und auch bei Auflösung der AG am Liquidationserlös. Er hat das Stimmrecht und Auskunftsrecht in der Hauptversammlung. Ferner zum Schutze seiner Interessen bestimmter Rechte. Wie zum Beispiel das der Anfechtung von Beschlüssen der Hauptversammlung. Sowie unter anderem die Minderheitsrechte, mit deren Hilfe ein Quorum von Aktionären nach die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung erzwingen kann. Bei der Ausgabe von neuen Aktien oder von Wandelschuld-Verschreibungen haben die Aktionäre im Allgemeinen ein Bezugsrecht.

Die Pflichten und Zahlen in der Bevölkerung vom Aktionär:

Der Anteilseigner ist zu Zahlungen gegenüber der AG bloß bis zur Vollzahlung des Nennwertes. Oder auch satzungsmäßigen höheren Ausgabe-Betrags der Aktie oder zu den in der Satzung bestimmten Sacheinlagen verpflichtet. Für die Gesellschaftsschulden haftet er persönlich nur dann. Wenn im Einlagen zurück gewährt wurden. In einigen Fällen können dem Anteilseigner auch Nebenverpflichtungen obliegen. Und auch Sonderrechte zustehen. Im ersten Halbjahr vom Jahr 2012 betrug die Zahl der inländischen Direkt-Aktionäre nach Erhebung des Deutschen Aktieninstituts e. V. bei ca. 4,9 Mio. Und somit etwa 7,6 % der Bevölkerung. Der bisherige Höchststand betrug im Jahr 2000 mit 6,2 Mio. Aktionären demgegenüber bei 9,7 %. Nimmt man die Besitzer von Aktien-Fondsanteilen als indirekte Anleger in Aktien hinzu. Ergibt sich dadurch eine Zahl von 10,2 Mio. Anlegern, also entsprechend 15,7 der Bevölkerung.

Unser Tipp: Der Anteil von ausländischen Investoren am gesamten Aktienbestand deutscher AG’s hat sich von 10 % im Jahr 1997 auf 20 % im Jahr 2010 verdoppelt. Bei den großen DAX-Gesellschaften besitzen inzwischen ausländische Investoren demgegenüber mehr als die Hälfte der Aktien.

Fazit: Der Aktionär ist der Inhaber oder Anteilseigner genannt von Aktien einer Aktiengesellschaft (AG). Es gibt auch andere Gesellschaften, wie z. B. Kommanditgesellschaft (KGaA) auf Aktien oder Soicietas Europaes (SE). Und haben somit Rechte und zweitens Pflichten gegenüber dem Unternehmen und den Aktionären. Jeder Aktionär hat das Recht auf die Teilnahme an der Hauptversammlung der Firma. Oder auch die Pflicht bei Insolvenz des Unternehmens eine bestimmte Summe zahlen zu müssen im bestimmten Fällen. Was hältst Du von der Möglichkeit Geld in Aktien zu investieren? Welche Vorteile siehst Du in den Investitionen in Wertpapiere oder Aktien für die Zukunft von Geldanlagen?

Lese Dir gerne auch noch den Artikel Finanzkapitalismus zu diesem Thema durch.