Tipps um Ängste zu überwinden

Das Wort Angst hat sich aus dem lateinischen Wort angustus entwickelt und bedeutet soviel wie Enge, Beengung oder Bedrängnis

Angst ist ein Überbegriff für bestimmte Gefühle, die meistens auf eine Gefühlsverunsicherung zurück zuführen sind. Meistens empfinden wir Ängste, wenn wir uns bedroht fühlen.

Zum Beispiel von einer Person, die durch ihr Verhalten Ängste hervorrufen kann oder durch bestimmte Tiere, die wir als bedrohlich empfinden. Hinzukommt die Existenzangst, also die Angst davor in der Welt nicht mehr bestehen zu können. Meistens sind es Geldnöte, die uns beängstigen, weil wir befürchten, mit dem zu Verfügung stehendem Geld nicht weiter existieren zu können.

Weil uns das Geld fehlt, um uns zu ernähren oder weil wir keine Unterkunft von dem Geld zahlen können. Im englischen gibt es für die Existenzangst das Wort german Angst. Sie ist eine typische Bezeichnung in Großbritannien für die Ängste der Deutschen. Es gibt Unterschiede bei Ängsten, zum Beispiel die Unsicherheit bei bestimmten Dingen, wie die Zaghaftigkeit oder die Unsicherheit im Umgang mit anderen Leuten.

Verstärkte Form der Ängste sind Zwänge

Zwänge sind Verhaltensweisen, wie zum Beispiel ein Putzzwang oder der Kontrollzwang, die uns vor negativen Erlebnissen bewahren sollen und uns auch beschützen sollen. Hinzukommt noch die Phobien-Angst. Phobien sind Ängste, zum Beispiel gegenüber Tieren, oft ist es die Angst vor Spinnen oder anderen gefährlichen Tieren. Oder die Angst vor Platzverengung, also die sogenannte Platzangst.

Ängste in den Formen von Zwängen und Phobien sind für die Menschen besonders anstregend, weil sie das tägliche Leben beeinflussen und diese Zustände können zu Krankheiten führen oder auch zu Atmungsstörungen.
Ängste können wir selber ablegen, in dem wir uns der Gefahr stellen. Indem wir genau das Tun, was uns normalerweise Ängste bei uns verursacht. Auch können Therapien durchgeführt werden. Wie zum Beispiel eine Verhaltenstherapie. Auch gibt es die Möglichkeit bestimmte Ängste mit Medikamenten zu therapieren, was aber auch mit Nebenwirkungen verbunden und sich daher genau überlegt sein muss, ob das der richtige Weg ist.

Unsere Tipps:

1. Die Konfrontation ist eine wirksame Methode, um die Ängste überwinden zu können. Du musst Dich Deinen Ängsten stellen, um diese wieder loszuwerden.

2. Wichtig ist es sich auch in Gelassenheit zu üben und nicht sofort in Panik zu geraten. Lenke Dich ab, wenn Du einen Panikanfall bekommen solltest, um diesen nicht noch weiter Energie zu geben. Sonst kann eine Panikattacke auch zu Herzrasen und anderen lebensbedrohlichen Symptomen führen.

3. Hinterfrage Deine Ängste. Finde heraus, was der Auslöser war, für Deine Angststörung. Dies kann Dir sehr gut helfen, um Deine Angst besser in den Griff zu bekommen und nicht sofort in Panik zu geraten, wenn etwas passiert, was Dich beängstigt.

Fazit: Man muss zwischen normalen Ängsten und starken Ängsten, wie Zwängen unterscheiden. Wer an Ängsten leidet, muss bereit sein, seine Angst, wenn es ihn belastet zu überwinden. In vielen Fällen hilft bereits eine Konfrontationstherapie, aber in anderen Fällen müssen auch längere andauernde Verhaltenstherapien und andere Therapieformen angewandt werden. Wichtig ist auch die Konfrontation mit der bestehenden Angst. Damit eine Angststörung aufgelöst werden kann.

Was sind Deine Ängste? Leidest Du auch an Panikanfällen?

Du kannst im Artikel Paniktattacken Symptome mehr zu diesem Thema erfahren.