Achtsamkeitsmeditation & Angststörungen

Achtsamkeitsmeditation

Achtsamkeitsmeditation

Die Achtsamkeitsmeditation ist eine besondere Meditationstechnik. Bei dieser Form der Meditation werden die Geistesinhalte nicht gesteuert, sondern nur beobachtet.

Im Yoga wird die Achtsamkeitsmeditation Sahski Bihav oder auch Sakshi Bhavana genannt.

Bekannt ist diese Form der Meditation auch im Buddhismus unter der Bezeichnung Vipassana. Dem Meditierenden sind alle aufsteigende Gedanken herzlichst willkommen, es werden keine Gedanken einem anderen Gedanken bevorzugt.

Die Achtsamkeit ist unsere Fähigkeit in jedem Moment unseres täglichen Lebens wirklich präsent zu sein. Achtsamkeit wird als eine Form von Energie angesehen und steht jedem Menschen zur Verfügung. Wenn wir die Achtsamkeit pflegen, soll sie stark werden und wenn wir nicht üben, soll sie verkümmern.

Bereits seit den 1970er-Jahren wird die Achtsamkeitsmeditation in der Medizin und in der Psychologie eingesetzt. Sie wird bei Burnout und auch Borderline Erkrankten eingesetzt. Es geht vor allem um die Stressbewältigung im Alltag von Beruf und Privatleben.

In der kognitiven Verhaltenspsychologie gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Achtsamkeitstechniken zur Behandlung von psychischen Krankheiten und Beschwerden. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Behandlung von Traumata, Angststörungen, Depressionen und auch vorschizophrene Störungen. In der empirischen Forschung haben sich die Achtsamkeitstechniken als sehr hilfreich herausgestellt.

In der Achtsamkeitsmeditation werden von dem Anwender der Körper, die Gefühle, Empfindungen und Bild- und Wortgedanken aus der Rolle des Beobachters betrachtet. Es gelten dabei folgende Regeln:

  • nicht beurteilen – sondern annehmen
  • nicht vergleichen – sondern im hier und jetzt sein
  • nicht analysieren – sondern bewusst wahrnehmen
  • nicht reagieren – sondern neugierig bleiben
  • nicht identifizieren – sondern beobachten

Achtsamkeitsmeditationsformen im Yoga (Sakski Bhav):

  • Technik des Bennenes
  • Atembeobachtung
  • reine Achtsamkeit
  • Bodyscan-Meditation
  • die einfache Mantra-Meditation ist eine Verbindung aus Achtsamkeitsmeditation und einem Mantra

Unser Tipp: Wenn Du an einer psychischen Erkrankung wie Burnout oder auch an Depressionen leidest, dann ist es hilfreich eine solche Achtsamkeitsmeditation zu machen. Wende Dich bitte an deine Krankenkasse und frage nach, ob es solche Achtsamkeitsmeditations-Einrichtungen bei dir in der Nähe gibt und finde heraus, ob die Krankenkasse auch die Kosten für eine solche Behandlung übernimmt.

Fazit: Achtsamkeitsmeditation hat sich inzwischen in Deutschland weit verbreitet. Es wird in der Medizin und auch in der Psychologie angewandt. In der Medizin wird sie vor allem psychischen Erkrankungen genutzt aber auch bei Krebs. In der Psychologie wird sie vor allem bei der kognitiven Verhaltenstherapie angewandt um Ängste und Zwänge auflösen zu können. Auch im Yoga wird die Achtsamkeitsmeditation eingesetzt unter dem Namen Sakski Bhav und auch im Buddhismus wird es genutzt als Vipassana.

Lese Dir gerne auch den Artikel Yoga zu diesem Thema durch.